Satzung der Nachbarschaft

 

Satzung des Vereins

NACHBARSCHAFT DER GÄUBODENER

SIEBENBÜRGER SACHSEN e.V.“


§ 1 Name
1. Der Verein führt den Namen
„Nachbarschaft der GÄUBODENER SIEBENBÜRGER SACHSEN“
und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“- im Nachstehenden „Verein“ genannt
2. Der Verein hat seinen Sitz in Bergstr. 1a, 94368 Perkam

3. Der Verein ist Teil des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. Kreisgruppe Regensburg.


 

§ 2 Zweck des Vereins
Der Verein hat zum Zweck die Pflege und Förderung des Ansehens Siebenbürgens,
insbesondere der dort entstandenen Kultur, deutscher Prägung. Ziel ist es, Siebenbürgen
und die Siebenbürger auch für Außenstehende weltweit erlebbar und erfahrbar zu machen,
so wie es einmal war und wie es heute ist. Es soll zwischenmenschliche Kommunikation
gefördert, die Strukturen und Prozesse der etablierten, und heute räumlich verstreut
lebenden Volksgruppen Siebenbürgens, unterstützt werden.
Der Verein verfolgt seine satzungsgemäßen Ziele insbesondere durch Auftritte der Gruppe
in der Öffentlichkeit in Tracht und mit eigenen Bräuchen, Ausrichtung von Veranstaltungen,
durch Tanz, Singen, Theater und Trachtengruppen u.v.m.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch
keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Es darf keine Person
durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig

 

hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft können alle Personen erwerben die die Satzung des Vereins
anerkennen und sich für seine Ziele einsetzen. Sie ist schriftlich (bei Minderjährigen durch
den Gesetzlichen Vertreter) beim Vorstand zu beantragen, der über die Aufnahme in den
Verein entscheidet.
In diesem Sinne kann Mitglied des Vereins der Nachbarschaft der Gäubodener
Siebenbürger Sachsen werden, wer sich als Siebenbürger Sachse fühlt, seine Wurzeln
nach Geburt oder Abstammung in Siebenbürgen weiß, zugezogen oder angeheiratet sich
zu einem Siebenbürger entwickelte, aus Sympathie zu den eigenen Landsleuten die im
ganzen Bundesgebiet verstreut sind.

§ 5 Verlust der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder
Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.
Die Mitgliedschaft ist unbefristet. Die Mitgliedschaft ist jederzeit ohne Einhaltung einer Frist
kündbar.
Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung
gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann
dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung,
Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den
Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem
Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem
Vereinsausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche
aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen
Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf
rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 6 Mitgliedsbeiträge
Die Mitglieder des Vereins zahlen bis auf weiteres einen Jahresbeitrag von 10 Euro/ Person auf das Vereinskonto oder in bar. Jedes Mitglied wird unverzüglich einen
Dauerauftrag zur jährlichen Zahlung des Mitgliedsbeitrages bei seiner Hausbank einrichten.
Sollte das Mitglied seine Wohnanschrift ändern, wird dieses unverzüglich dem Verein
mitgeteilt.


§ 7 Organe des Verein
Organe des Vereins sind
1. Der Vorstand.
2. Die Mitgliederversammlung

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
dem 1. Vorsitzenden
dem 2. Vorsitzenden
dem Schatzmeister
dem Schriftführer


 


 

Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 4 Jahren gewählt.
Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf
bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Antritt ihrer Nachfolger im Amt.
2. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung
geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse
für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.
3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die erste Vorsitzende, der/die stellvertretende
Vorsitzende, der/die SchatzmeisterIn und der/die SchriftführerIn. Zwei Vorstandsmitglieder
vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zur Anmeldung des Vereines sowie
der Eröffnung eines Bankkontos ist der Vorstandsvorsitzende allein vertretungsberechtigt.
4. Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist
beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind oder schriftlich
zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
5. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von
mindestens zwei vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand
berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte
Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

Die Mitgliederversammlung
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere
folgende Aufgaben:
- Die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten,
- Rechnungslegung / Verwendungsnachweis für das abgelaufene Geschäftsjahr,
- Entlastung des Vorstands,
- (im Wahljahr) den Vorstand zu wählen,
- über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu
bestimmen,
- die Kassenprüfer zu wählen
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf,
mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahrs, einberufen. Die Einladung erfolgt 14 Tage/1 Monat vorher schriftlich durch
den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem
Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.
3. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende
Punkte zu umfassen: Bericht des Vorstands, Bericht des Kassenprüfers, Entlastung des
Vorstands, Wahl des Vorstands,
Wahl von zwei Kassenprüfern,
Genehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Haushaltsvoranschlags für das laufende
Geschäftsjahr,
Festsetzung der Beiträge/Umlagen für das laufende Geschäftsjahr bzw. zur
Verabschiedung von Beitragsordnungen,
Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
4. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor der
Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich
eingereichte Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der
Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.
Spätere Anträge – auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge – müssen
auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit
der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt
(Dringlichkeitsanträge).

 


 

5. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich
einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von
mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder dies schriftlich unter
Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt.
6. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag
des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung einen besonderen
Versammlungsleiter bestimmen.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei
Wochen nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von zwei Vorstandsmitgliedern
unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied auf der Geschäftsstelle eingesehen
werden.

§ 8 Einsatz der Finanzmittel
Die Jahresbeiträge und andere Mittel werden nur satzungsgemäß eingesetzt.
Zweckgebundene Spenden sind dementsprechend zu verwenden.

§ 9 Besondere Satzungsänderungen
Satzungsänderungen die vom Registergericht oder vom Finanzamt verlangt werden, kann
der Vorstand mit einfacher Mehrheit beschließen.

§ 10 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 8 ff.
festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung
nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende
gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten
entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder
seine Rechtsfähigkeit verliert.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen

des Vereins an den Verband der Siebenbürger Sachsen e.V. mit Sitz in München der es unmittelbar

und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Gründungsversammlung
am 15.06.2013 beschlossen.
Die Gründungsmitglieder des Vereins zeichnen wie folgt mit Name und Unterschrift
auf der nächsten Seite.

Zink Helmuth

Riemner Tünde

Riemner Thomas

Kolf Gerhard

Roth Irmgard

Roth Georg
Konnerth Hans


 

Perkam, 15.06.2013